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Jan 17

Bioshock

Informationen zum Spiel
Titel: Bioshock
Publisher: 2K
Plattform: Playstation 3
Genre: Action
Release: 24.10.2008
USK: ab 18 Jahren
Online-Modus: Nein

Als 2007 „Bioshock“ für den PC und die Xbox 360 erschien, hätten sich die meisten PS3- User gewünscht, dieses Spiel auch abzubekommen. Nun nach mehr als einem Jahr hat es 2K geschafft, das Spiel für die Playstation 3 aufzulegen. Ob „Bioshock“ wieder einen Hype heraufbeschwören kann? Dies erfahrt ihr natürlich in unserem Review auf Nexnow.de.
Dann lasst uns eintauchen in die Welt von Rapture, Plasmiden und Big Daddys. Meisterwerk oder nicht, das ist hier die Frage!

Story

Unser Protagonist in „Bioshock“ heißt Jack. Er ist im Jahre 1960 mit einem Flugzeug zu seinen Verwandten nach England unterwegs, als das Unmögliche passiert. Über dem Atlantik stürzt das Flugzeug ab. Als einziger Überlebender kann er sich gerade noch so zum Leuchtturm retten der in der Nähe ist. Dies ist aber kein gewöhnlicher Leuchtturm, sondern der Eingang in die Unterwasserwelt von Rapture. Normalerweise würden wir jetzt mit der Story aufhören, aber da die meisten die Geschichte kennen erzählen wir sie zu Ende. Nachdem Jack aus der Kapsel steigt, die ihn runter gebracht hat, wird Jack für ein Funkgerät mit Atlas verbunden. Dieser Hilft Jack und erzählt ihm während des Spiels, was passiert ist. Die Einwohner Raptures sind Opfer der Substanz „ADAM“, welche es dem Körper ermöglicht neue Fertigkeiten zu bekommen, jedoch verlieren sie dadurch fast alle ihren Verstand.
Atlas erzählt Jack von Andrew Ryen, dem Gründer von Rapture, der noch in Rapture lebt. Jack soll ihn zur Strecke bringen und Rapture retten. Nach ungefähr 15 Stunden spielen trifft Jack im Industriegebiet auf Andres Ryen. Dieser erzählt Jack, dass er ein genetisches Experiment sei. Jack wurden alle Erinnerungen gelöscht, die er besaß und er wurde so manipuliert, damit er über keinen freien Willen verfügt. Mit Worten wie „Wärst du so nett…“ ist Jack gezwungen diese Befehle auszuführen. Als Ryan Jack bittet, ihn zu ermorden, tut er dies auch, obwohl Ryan bis zum Schluss an seine Willensfreiheit appelliert. Kurz darauf erfährt Jack die Wahrheit über Atlas heraus. Er ist der für tot gehaltene Frank Fontaine, der die Kontrolle über die Stadt haben wollte. Mit Hilfe von Dr. Tenenbaum gelingt es am Ende Jack doch den an Überdosis „ADAM“ mutierten Frank zu besiegen. Wer es noch genauer will muss das Spiel selbst erleben.

Gameplay

Mit Beginn des Spiels werdet ihr immer angespannt bleiben. Neben der perfekten Story sorgt aber auch der Gameplay für endlosen Spaß. Zunächst fangen wir mit einer einfachen Rohrzange an und kämpfen uns durch die Straßen von Rapture. Nach und nach kommen immer mehr Waffen in euren Besitz: auch solche wie die Plasmiden. Plasmide könnt ihr mit eurem Körper koppeln und bekommt Fähigkeiten wie Feuerstöße oder Stromschläge. Unter den leichten Schwierigkeitsgraden könnt ihr getrost alles verballern, aber wenn es an die anspruchsvolleren Schwierigkeitsgrade geht müsst ihr zweimal überlegen, welche Waffen ihr einsetzt. Für die PS3 wurde sogar ein neuer Schwierigkeitsgrad hinzugefügt, der noch weniger Medipacks und Plasmide beinhaltet. Von der Gegnervielfalt bleibt „Bioshock“ abwechslungsreif. Es gibt verschiedene menschliche Gegner, die leicht zu besiegen sind. Dann gibt es noch die „Big Daddys“ und „Little Sisters“. Die „Little Sisters“ sind kleine Mädchen die menschliches Erbmaterial sammeln. Dieses Erbmaterial braucht ihr natürlich und um genau zu sein ist dies auch kein Problem, wären da nicht ihr Beschützer die „Big Daddys“. Hier müsst ihr mit Taktik und viel Ausdauer rangehen. Ein weiteres Feature ist aber die Entscheidung, ob ihr die Mädchen am Leben lässt oder sie tötet. Dies wirkt sich später auf das Ende des Spiels aus. Die Steuerung funktioniert gut und bietet keine Nachteile. Mit dem rechten Stick läuft ihr mit Jack und mit dem linken Stick könnt ihr zielen.

Grafik

Das Design in Rapture ist im Art-Déco-Stil der amerikanischen 1950er- und 1960er-Jahre gehalten. Schon mit Absturz des Flugzeugs werden euch die Wasser- und Lichteffekte staunen lassen. Da auf dem PC und der Xbox 360 schon die Grafik sehr gut war, sind wir natürlich nicht ganz so erstaunt. Dennoch gibt es im Vergleich ein paar Schwächen die sichtbar sind. Die Texturen wirken etwas grobkörniger, gerade bei den „Big Daddys“, und auch das gesamte Spiel läuft nicht so flüssig wie auf der Xbox 360. Dennoch wäre es falsch davon zu reden, dass die Grafik nicht gut wäre. Nur perfekt ist sie noch nicht. Die Gegner und auch die Straßen wirken sehr real, als wenn man in der Zeit zurück gereist wäre. An den Details der Welten wurde aber leider nicht mehr weitergearbeitet, sodass man zum Schluss sagen kann, dass es wie bei den Vorgänger- Versionen aussieht.

Sound

Die Musik während des Games klingt oft nach Grammophon und es wird zum Teil lizenzierte Musik der Ära wie beispielsweise Bobby Darin, Noel Coward, Bing Crosby, Cole Porter und Django Reinhardt verwendet. Somit hat man nicht nur die Songs, sondern auch die Atmosphäre der 50er- und 60er- Jahre eingefangen. Die Stimmen und auch die Synchronisation sind passend gestaltet. Die Kämpfe und die Plasmidangriffe hören sich gut an und auch die Hintergrundkulisse kann überzeugen.

Features und Besonderheiten

Ab dem 20. November 2008 sollen neue Download- Inhalte zur Verfügung stehen. Wie sie aussehen ist noch unbekannt, jedoch wird es „Challenge Rooms“ geben in denen ihr „Little Sisters“ retten müsst. Beim Rest des Download- Inhalts lassen wir uns überraschen. „Bioshock“ unterstützt des Weiteren auch die Trophäen für die PS3. Als eine Art Minispiel kann man das Hacken während des Spiels sehen, bei dem man in die Roboter eindringt bzw. sich einhackt.

Fazit

Um nochmal die Frage aufzugreifen: Ja, das Spiel ist ein Meisterwerk! Auch ein Jahr danach kann das Spiel noch überzeugen. Für die Gameswelt bleibt zu hoffen, dass bald auch Teil 2 erscheinen wird. Atemberaubende Grafik, fantastischer Sound und fesselnde Story. Mehr braucht man auch nicht für ein erfolgreiches Spiel. Alle denen es vergönnt war „Bioshock“ zu spielen, sollten spätestens jetzt zugreifen. Auch ein neues in Rapture, einem Ort für freies Denken…

Vielen Dank an 2K für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 95%
Grafik: 97%
Sound: 91%
Features und Besonderheiten: 88%
Gesamt 93%

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