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Jan 24

King of Clubs

Informationen zum Spiel
Titel: King of Clubs
Publisher: dtp
Plattform: Playstation Portable
Genre: Simulation
Release: 21.02.2008
USK: ab 6 Jahren
Online-Modus: Nein

“‘King of Clubs’ ist das absolut verrückteste Golferlebnis, das ihr je gesehen habt”, so verpricht es der Verpackungsaufdruck. Ob die Entwickler von Oxygen damit Recht haben, werden wir natürlich ausgiebig testen. Aufregende Kulissen, verrückte Gegner und viele knifflige Parcours warten darauf entdeckt zu werden. Also schnappt euch euer Eisen und ab auf die Minigolf-Bahn.
Wie „King of Clubs“ abschneidet und ob ihr mit dem Spiel auf eure Kosten kommt, könnt ihr in unseren Review auf Nexnow.de lesen.

Story

Wir befinden uns in einem Minigolf-Club inmitten Nevadas Wüste. Der Club-Boss ist ein absolut verrückter Typ namens King, der alles auf die 60er und 70er Jahre getrimmt hat. Ähnlichkeiten mit Elvis sind hier nicht ausgeschlossen. Es stehen euch insgesamt zehn Kurse mit 96 Levels zur Verfügung, die es heißt zu absolvieren. Dabei tretet ihr gegen die besten Minigolfer an, die es gibt. Aber schaut dabei nicht auf das Äußere. Eure Kontrahenten sehen nicht gerade normal aus. Einmal müsst ihr gegen Rocky den Urzeitmenschen antreten und in einem anderen Kurs gegen einen Ritter mit einem Topf auf dem Kopf. Insgesamt stehen euch fünf Gegner plus der King zur Verfügung.
Im „Einzelspieler“-Modus des Spiels könnt ihr eines aus „Karriere“, „Turnier“, „Speed Golf“, „Übung“ und „Überleben“ auswählen. Um neue Levels freizuschalten, müsst ihr aber vorher im „Karriere“-Modus weiterkommen. Im „Turnier“-Modus tretet ihr gegen die Platz-Profis an, bei „Speed Golf“ müsst ihr die Rekordzeiten unterbieten, bei „Übung“ könnt ihr frei trainieren und bei „Überleben“ heißt es so lange weiter zu machen, bis man alle Kurse perfekt meistert. Der Umfang des Spiels ist dabei recht gut gehalten und verspricht Spaß zu machen.

Gameplay

Spielerisch gesehen ist „King of Clubs“ einfach gehalten. Gesteuert wird mit dem Analogstick oder dem Steuerkreuz und mit der „X“-Taste erscheint die Schlagkraftanzeige. Danach müsst ihr nur noch den Analogstick nach links bewegen, um die Kraft aufzuladen. Anschließend nochmal „X“ drücken und los geht’s. Die Steuerung ist damit sehr leicht und führt schnell ins Spiel. Obwohl das Spielprinzip so simpel ist, bringt es ein gutes Minigolfgefühl mit sich. Auf den Kursen befinden sich auch immer Pickups wie:
• Ballbeutel: Bälle mit verschiedenen Eigenschaften.
• Geldbeutel: Geld für euer Konto.
• Sperren: Hier muss euer Gegner Standard- Schläger und Ball benutzen.
• Willkürliche Auswahl: Hier werden eurem Gegner willkürlich Schläger und Ball für den nächsten Schlag aufgebrummt.
Neben diesen Pickups auf dem Feld, könnt ihr das gewonnene Geld im Pro-Shop ausgeben. Hier stehen euch folgende Sachen zur Auswahl:
• Mulligan-Gutscheine: Ihr dürft nochmal den letzten Schlag wiederholen, ohne Minuspunkte zu bekommen.
• Bälle: Hier könnt ihr neue Bälle mit verschiedenen Eigenschaften kaufen.
• Schläger: Hier könnt ihr neue Schläger mit verschiedenen Eigenschaften kaufen.
• Ballfarben: Neue Farben für euren Ball im Spiel.
• Spurfarben: Wählt eure eigene Farbe für im Spiel.
• Soundpackete: Neue Tracks können gekauft werden.
• Actionfiguren: Hierbei können Figuren gekauft werden.
Im Spiel sind die Kurse zu Beginn noch recht freundlich, werden aber mit Weiterschreiten durch z.B. Hindernisse wie Tore, Stoßleisten, Falltüren, Wasserlöcher, Öllachen, Aufzüge oder Teleportfelder erschwert. Im Ganzen gesehen ist somit Abwechslung geboten, auch wenn es nicht sonderlich schwer wird.

Grafik

Die Comic-Grafik passt ideal zu „King of Clubs“. Die verrückten Gegner sehen dabei sehr lustig aus und geben dem Spiel einen gewissen Humor. Die Kameraführung ist verstellbar und übersichtlich gehalten. Die Levels sehen recht gut aus und bieten auch eine abwechslungsreiche Kulisse: Angefangen von Dinosauriern, über die Pyramiden, das Mittelalter, die Weltraumzeit bis hin zu einem Unterwasserbereich; diese Levels müsst ihr alle meistern.
Die Texturen im Spiel sind ansehnlich und auch die Ladezeiten halten sich in Grenzen. Das Game läuft ohne Ruckler und ist flüssig.

Sound

Die Musik im Spiel hört sich wie eine typische Südstaaten-Melodie an. Ein wenig Country-Musik mit ein paar Einlagen und schon geht es rund. Um die Auswahl etwas zu vergrößern, können auch neue Tracks freigeschaltet werden. Dennoch wirkt es auf lange Sicht nervig, da es vom Spiel ablenkt. Leise machen ist daher angesagt.

Features und Besonderheiten

Neben einigen Bonus-Levels, die ihr freischalten könnt ist ein Multiplayer-Modus ebenfalls mit von der Partie. Ihr könnt mit bis zu vier Spielern golfen, wobei ihr nicht nur Ad-Hoc, sondern auch mit einer PSP spielen könnt. Auch ein Game-Sharing-Modus wurde dem Spiel spendiert, was Spaß macht.

Fazit

Für Minigolfer ist „King of Clubs“ mit Sicherheit interessant. Der Umfang, die abwechslungsreichen Levels und auch die tollen Extras machen Spaß. Ein Online-Modus wäre ganz interessant geworden, aber dennoch ist dank Gamesharing einiges gut gemacht. Der Sound und die Grafik reißen einen zwar nicht vom Hocker, dennoch sind sie gut gelungen. Für alle, die ein lustiges Minigolf-Spiel wollen, können hier ruhig zuschlagen. Schönes Spiel mit einem guten Umfang.

Vielen Dank an dtp für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 74%
Grafik: 70%
Sound: 68%
Features und Besonderheiten: 75%
Gesamt 72%

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