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01

X-Blades

Informationen zum Spiel
Titel: X-Blades
Publisher: Topware
Plattform: Xbox 360
Genre: Hack ‘n Slay
Release: 06.02.2009
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Online-Modus: Nein

Nach mehreren Verschiebungen hat es „X-Blades“ nun endlich in die Händlerregale geschafft. Zuxxez will nun mit seinem Hack ‘n Slay- Vertreter zu den Größen dieses Genres dazu stoßen. „Devil May Cry“ oder „God of War“ sind jedem ein Begriff: wird man sich auch weiterhin an „X-Blades“ erinnern?
Dann schnappt euch euren Kompass und lasst uns Schatzjägerin Ayumi begleiten im Review zu „X-Blades“ für die Xbox 360.

Story
Einst lebten zwei Brüder in Harmonie und herrschten über das Universum. Eines Tages entfachte ein Streit, so dass die Brüder unterschiedliche Wege gingen. Der eine Bruder wurde auf die Seite des Bösen gelenkt und der andere auf die Seite des Guten. Damit der böse Bruder kein Unheil anrichtet, beschloss der Gute, ihre beiden Kräfte in Artefakte einzusperren. Und so kommt es dann nun, dass die Schatzjägerin Ayumi auf der Suche nach den Artefakten ist und stellt sich im Kampf unter Beweis. Aber was wäre eine Heldin ohne ihren treuen Gehilfen? Hier kommt Jay ins Spiel, der stets an Ayumis Seite kämpft. Und an Kämpfen mangelt es nicht wirklich. An knapp 40 verschiedenen Schauplätzen dürft ihr euch an vielen abwechselnden Gegnern messen, die euch vieles abverlangen werden. „X-Blades“ ist aber nicht nur ein „Einmaldurchspielen“-Spiel, sondern bietet, neben Schwierigkeitsgraden von Anfänger bis Profi, alternative Enden je nach Verhalten des Spielers. Somit ist schon mal garantiert, dass das Spiel nicht in der Ecke landet, sondern auch lange Spaß macht. Eine Gesamtspieldauer von acht bis zehn Stunden ist normal und wäre ausbaufähig gewesen.

Gameplay
Zu Beginn des Spiels bekommt ihr Steuerungstipps, die in einer Art Tutorial erlernt werden. Aufgrund der leichten Steuerung, die wirklich gut gelungen ist, könnt ihr schnell ins Spiel einsteigen. Ayumis Waffen sind, neben Pistolen, ihre scharfen Klingen. Aber was wäre dieses Genre ohne Magie? Natürlich werdet ihr mit Feuerbällen, Eispfeilen, Lichtstrahlen und fast 20 Zaubern ausgerüstet in den Kampf ziehen. An Repertoire gegen die Monster, die euch erwarten, fehlt es also nicht. Mit Rollenspielelementen, zum Verbessern von Skills und Waffen, werdet ihr sogar für eure Kämpfe in Form von Punkten entschädigt. Spielerisch ist „X-Blades“ etwas eintönig, da sich sowohl Levels wiederholen, zu denen ihr wiederkehrt und auch auf Rätsel und verschiedene Abwechslungen verzichtet wurden. Leider trübt das somit die Herausforderung, aber Spieler die sich mehr aus Strategie und Kämpfen machen kommen hierbei besser weg. Was eindeutig positiv auffällt sind die vielen Bosskämpfe, die eine wahre Herausforderung sind und absolut Spaß machen.

Grafik
Sowohl auf technischer Seite, als auch von der Optik hat „X-Blades“ manche Mankos. Die Licht- und Zaubereffekte sind sehr gut gestaltet und sehen realistisch aus. Dafür ist die Kollisionsabfrage etwas schlecht geworden so entstehen dadurch auch Ruckler. Es wurde viel versucht um die einzelnen Levels schön zu gestalten, wie beispielweise im Sonnentempel, bei jenen Kuppeldächern, die aus kunstvoll gefertigten Glasfenstern bestehen, welche die Sonnenstrahlen tausendfach brechen und so für ein einzigartiges Lichtspiel sorgen. Die Animationen gehen nahtlos ineinander über, so dass die Charaktere im Spiel lebendiger wirken.

Sound
Einen Heavy-Metall-Sound und eine deutsche Synchronisierung passen gut zum Spiel. Zwar fällt der Stimmunterschied von Ayumi manchmal auf, wenn man die englische Spur drin gelassen hat, was aber das Gesamtbild nicht trübt. Schade ist, dass man die Hintergrundmusik nicht abwechslungsreich gestaltet hat- so muss man entweder rockige Musik lieben oder nicht und dann die Musik runter drehen.

Features und Besonderheiten
Keine vorhanden.

Fazit
„X-Blades“ ist ein absolut solides Hack ‘n Slay- Spiel, welches sich mit den großen dieses Genres messen kann. Die Levels sehen atemberaubend aus und auch die Licht- und Schatteneffekte sind gut gelungen. Die Steuerung ist sehr zugänglich und auch der Sound reiht sich in das gute Gesamtbild ein. Die Storyübermittlung ist zwar etwas schwach geworden, aber dennoch interessant. Dass keine Rätsel mit dabei sind, lässt irgendwann etwas Frust aufkommen, da sich das Spielprinzip sonst nicht gerade abwechslungsreich präsentiert. Dennoch bleibt unterm Strich ein gutes Spiel, das zwar die Großen der Szene noch nicht überholt hat, jedoch vielleicht in einem weiteren Teil überholen kann.

Vielen Dank an Topware für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 86%
Grafik: 84%
Sound: 81%
Features und Besonderheiten: 85%
Gesamt 84%

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