Titel: F.E.A.R. 2: Project Origin
Publisher: Warner Brothers Interactive Entertainment
Plattform: Playstation 3
Genre: Shooter
Release: 13.02.2009
USK: ab 18 Jahren
Online-Modus: Ja
Seit dem ersten Teil von „F.E.A.R.“ sind nun ein paar Jahre vergangen, so dass es nun endlich wieder Zeit war für einen Horror-Shooter der Extraklasse. Im ersten Teil konnte „F.E.A.R.“ überzeugen und so muss sich „F.E.A.R. 2“ nicht nur mit dem Vorgänger messen, sondern auch mit dem momentan aktuellen Shooter-Stars „Killzone 2“. Dann lasst uns mal Alma finden in unserem Review „F.E.A.R. 2: Project Origin“ für die Playstation 3.
Story
Die Geschichte im neusten Teil beginnt mit dem Ende von „F.E.A.R.“. Nach der großen Explosion in der Armacham-Forschungseinrichtung in Auburn entkommt Alma, das gruselige Mädchen, und eure Einheit wird mit einem neuen Auftrag gesandt. In der Rolle des Michael Becket sollt ihr mit eurer Einheit die Wissenschaftlerin Genevieve Aristide finden und in Gewahrsam nehmen. Wie es das Schicksal will ist Alma auch schon da und schickt euch ihre „Replika“-Soldaten entgegen. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt und nur ihr könnt sie aufhalten. Wie im ersten Teil habt ihr auch einige Kräfte wie die „Bullet-Time“. Wie bei Max Payne könnt ihr die Zeit verlangsamen und eure Gegner so besser in Schacht halten.
Im Einzelspieler-Modus stehen euch drei Schwierigkeitsstufen zur Auswahl. Dabei ist die KI wie beim Vorgänger gelungen. Ob die Gegner aus ihrer Deckung schießen oder euch versuchen zu umstellen, alles klappt fast wie mit echten Spielern.
Gameplay
Im Vergleich zum letzten Teil ist das Gameplay gleich geblieben. Ihr bahnt euch euren Weg durch die Gegner bis ihr irgendwann Alma besiegt. Dies geschieht so nach zehn Stunden Horror-Action pur. Zwar ist „F.E.A.R. 2: Project Origin“ ein wenig ruhiger geworden, wenn es um Horror geht, dennoch bleiben die Schock Momente nicht aus.
Die Steuerung des Spiels erfolgt nach dem Standard auf der PS3: Mit dem linken-Stick wird gelaufen, mit dem rechten-Stick anvisiert. Da man die Empfindlichkeit einstellen kann, habt ihr da viel Freiraum. Die Zeitlupenfunktion soll euch im eigentlichen Sinne das Leben erleichtern und Passagen bewältigen lassen, die sehr schwer zu schaffen sind. Leider wird die Funktion von fortgeschrittenen Spielern kaum genutzt werden, da man selten in so einer Lage ist. Hier hätte man sich ein paar andere Herausforderungen überlegen können, für die man die Zeitlupenfunktion benutzen könnte.
Das einzig Negative, was auffällt, ist die schlechte Zensierung: Die Gegner gehen in Rauch auf und im ersten Moment ist es sogar unklar, ob ihr jemanden erwischt habt. Ein wenig mehr Feedback von den „Replika“-Soldaten wäre besser gewesen.
Grafik
Optisch war „F.E.A.R.“ nie ein schlechtes Spiel, sondern sogar eines der besseren. Auch dieses Mal ist grafisch alles gelungen, jedoch reicht es nicht an „Killzone 2“ ran. Die Soldaten sehen allesamt gleich aus, so dass es da nach einer Weile langweilig wird. Mehrere verschiedene Gegner wären angenehmer geworden. An den Levels hat sich jedoch einiges geändert. Nun bekommt man viele Schauplätze geboten, die viele Details und Wege bieten; Hier hat man einiges zu sehen. Die Effekte sehen sehr echt aus und so kann man es kaum erwarten die Handgranaten zu werfen. Im Gesamten bietet das Spiel eine gute Qualität auf der Playstation 3.
Sound
Die Musik im Spiel ist passend und auch eine deutsche Synchronisierung ist vorhanden. Die Explosionen sind gut untermalt und die Waffen hören sich ebenfalls knallig an. In den Gruselmomenten wird auch durch die richtige Lautstärke eurer Boxen manch einer aufspringen. Dies ist sehr stimmig gemacht.
Features und Besonderheiten
Im Online-Modus gibt es die Modien: „Deatchmatch“, „Team-Deathmatch“ und „Capture the Flag“. Mit insgesamt 16 Spielern kann man sich so Online Schlachten aussetzen. Dabei gibt es eine Rangliste, bei der ihr aufsteigen könnt, um der Beste zu werden. Hierfür müsst ihr jedoch viel Zeit investieren.
Fazit
„F.E.A.R. 2: Project Origin“ ist sowohl grafisch als auch soundmäßig ohne große Mängel. Das einzige, was heraussticht, sind die Gruselmomente die abgenommen haben. Ansonsten kann man nichts ankreiden. Einen Multiplayer-Modus mit vielen Modien und auch der Einzelspieler-Modus können überzeugen. Spieler des letzten Teiles sollten auf jeden Fall zugreifen und sehen, wie es weiter geht. Alle anderen Fans von Shootern bietet „F.E.A.R. 2: Project Origin“ eine solide Umsetzung des Genres, welches Spaß verspricht.
Vielen Dank an Warner Interactive für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!
Bewertung
Gameplay: 84%
Grafik: 85%
Sound: 83%
Features und Besonderheiten: 80%
Gesamt 83%
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