Titel: Tsumiki – Der Höllenturm
Publisher: NBG Multimedia
Plattform: Nintendo DS
Genre: Geschicklichkeit
Release: 08.10.2009
USK: ab 0 Jahren
Online-Modus: Nein
„Tsumiki – Der Höllenturm“ wurde von Nobilis in Zusammenarbeit mit NBG Multimedia veröffentlicht und verspricht das Tetris von heute zu sein. Ob der Puzzlespaß aus Japan auch bei uns überzeugen kann, finden wir für euch heraus.
Dann sucht eure Bausteine zusammen und auf geht’s zum Review von „Tsumiki – Der Höllenturm“ für die Nintendo DS.
Story
In „Tsumik – Der Höllenturm“ geht es darum, einen Turm mit vorgegebenen Bausteinen zu bauen. Diese Bausteine haben verschiedene Farben und auch, im Gegensatz zu Tetris, nicht nur rechteckige Formen. So wird das Spiel etwas aufgepeppt, denn wer möchte, dass sein Turm auch stehen bleibt, muss logisch an die Sache rangehen und die Bausteine so platzieren, dass sie nicht umfallen. Wenn euer Turm eine bestimmte Höhe erreicht hat, gelangt ihr in die nächste Zone und es wird eine neue Grundlinie gezogen, damit die Balance eures Turmes etwas unterstützt wird.
In „Tsumiki – Der Höllenturm“ gibt es drei verschiedene Modi. Im Einzelspieler- oder auch Story-Modus, wird euch in Zwischensequenzen die Geschichte der putzigen Coplins erzählt. Diese gilt es zu retten und sie mit Hilfe des Turms zu ihrem Flugzeug zu bringen. Im Verlauf des Spielgeschehens bekommt ihr verschiedene Aufgaben gestellt, z.B. „Verbinde fünf rote Steine“. Dann gilt es die herunterfallenden Klötze so zu sortieren, dass die Aufgabe bewältigt wird. Für jeden weiteren verbundenen Klotz wird ein Coplin mehr gerettet. Wie viele Coplins ihr in einem Level retten müsst, wird euch am Anfang vorgegeben. Doch passt auf, dass ihr keinen Stein verliert, denn dann läuft die vorgegebene Zeit noch schneller ab. Je mehr gleichfarbige Klötze ihr miteinander verbindet oder auch je mehr Bausteine überhaupt miteinander verbunden sind, desto mehr Punkte bekommt ihr.
Im Battle-Modus könnt ihr mit drei Freunden über WiFi Duelle absolvieren. Hier geht es nicht darum, wer die meisten Punkte erreicht, sondern wer zuerst sein Punktekonto auf Null gebracht hat. Hierfür stehen euch sechs verschiedene Attacken zur Verfügung, nämlich „Selbstzerstörung“, „Schwarzes Objekt“, „Dunkelheit“, „Fieber“, „Wegelagerer“ und „Erdbeben“. Nach jeder Zone bekommt ihr die Punkte, die ihr in der letzten Zone erreicht habt von eurem Anfangspunktekonto abgezogen.
Im Modus „Hoch hinaus“ geht es darum, in einer vorgegebenen Zeit den höchstmöglichen Turm zu bauen. Hierbei müsst ihr nicht mehr auf die Coplins achten, sondern nur noch auf die Balance eures Turmes.
Bei „Optionen“ könnt ihr eure Spielhand bestimmen. Dies ist sehr praktisch, denn da die NDS wie ein Buch gehalten wird, hätten Linkshänder ohne diese Funktion ein kleines Problem. Des Weiteren könnt ihr hier auch die Lautstärke einstellen und habt Einblick in eure Rekorde.
Gameplay
Wie schon gesagt, wird die NDS wie ein Buch gehalten und dank der Option die Spielhand zu wechseln, haben weder Links- noch Rechtshänder damit ein Problem beim Spielen. „Tsumiki – Der Höllenturm“ wird ausschließlich mit dem Touchpen gespielt, was manchmal etwas problematisch ist. Gerade beim Drehen der Bausteine ist die Steuerung nicht wirklich genau und so passiert es schon öfters, dass Steine während dem Versuch sie zu platzieren verloren gehen.
Grafik
Die Geschichte der Coplins wird in bunten Zwischensequenzen ohne jegliche Textblasen erzählt. Die Tierchen sehen putzig aus und die verschiedenen Bilder passen zum Spiel. Bei den Zeichnungen sieht man zwar, dass „Tsumiki- Der Höllenturm“ ursprünglich ein japanisches Spiel war, aber dennoch haben sich die Entwickler Mühe gegeben und es macht Spaß beim Zusehen.
Sound
„Tsumiki – Der Höllenturm“ wird von verschiedenen Melodien und Geräuschen begleitet, die aber passend zum Spiel sind. Wer eine Vielzahl an Melodien erwartet, wird zwar enttäuscht werden, aber zu dem Spiel passt der Sound vollkommen. Mit der Zeit wird einem das Gedudel etwas auf die Nerven gehen, aber man hat ja immer noch die Möglichkeit die Lautstärke runterzudrehen oder den Sound ganz auszuschalten.
Features und Besonderheiten
Im Battle-Modus könnt ihr mit bis zu vier Freunden über Wi-Fi Duelle gegeneinander ausfechten und nur einer von euch muss das Spiel besitzen. Hier ist Spielspaß vorprogrammiert und jeder versucht der beste zu sein.
Fazit
„Tsumiki – Der Höllenturm“ ist ein lustiges und buntes Spiel, was dem hierzulande bekannten Tetris mächtig Konkurrenz macht. Die verschiedenen Modi machen Spaß und lassen die Zeit im Nu vergehen. An der Melodie könnten die Entwickler noch etwas feilen und auch Bonusmaterial für geschaffte Level würde den Langzeitspielspaß noch erhöhen.
Aber trotz allem ist „Tsumiki – Der Höllenturm“ ein gelungenes Spiel, mit dem man sich gut die Zeit vertreiben kann.
Vielen Dank an NBG Multimedia für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!
Bewertung
Gameplay: 68%
Grafik: 70%
Sound: 66%
Features und Besonderheiten: 62%
Gesamt 67%
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