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Dez 22

Moorhuhn: Das verbotene Schloss


Informationen zum Spiel

Titel: Moorhuhn: Das verbotene Schloss
Publisher: dtp Entertainment
Plattform: Nintendo Wii
Genre: Jump’n‘Run
Release: 10.11.2009
USK: ab 6 Jahren
Online-Modus: Nein

Moorhuhn ist seit 1999 ein absoluter Welthit. Das im Auftrag von Phenomedia durch die niederländische Firma Witan als Werbespiel für die schottische Whisky-Marke Johnnie Walker entwickelte Spiel, konnte derart von überzeugen, dass wir nun zehn Jahre nach Erscheinen sogar einen ersten Ableger für die Nintendo Wii veröffentlichen.

Wir schauen uns „Moorhuhn: Das verbotene Schloss“ jetzt in unserem Review genauer an und sagen euch, was ihr vom Spiel erwarten könnt.

Story

Eines Tages findet unser Moorhuhn eine geheime Karte. Sie ist kaum lesbar und so versuchen er und seine Freunde Kröte, Moorfrisch und Rammbock sie zu entschlüsseln. Wie es der Zufall will, führt sie die Freunde zum verbotenen Schloss. Das Spiel hat insgesamt 18 Levels, für die ihr ungefähr 4 Stunden braucht. Zwar nicht wirklich lang, aber wir kennen da schon schlimmeres. Gerade hier merkt man auch, dass das Spiel für Kinder gemacht ist, da auch der Schwierigkeitsgrad sehr leicht gehalten ist. Ausgerüstet mit einem Holzhammer und einer Kürbiskernkanone wagen wir uns aber jetzt ins Spiel.

Gameplay

„Moorhuhn: Das verbotene Schloss“ ist ein waschechtes Jump’n’Run Spiel. Ihr hüpft und springt von Level zu Level, schießt auf Gegner und bahnt euch euren Weg zum Schloss. Dabei verläuft die Steuerung ohne Probleme mit Hilfe von Wiimote und Nunchuk. An manchen Stellen im Spiel benötigt ihr aber die Hilfe eurer Freunde, in den sogenannten Huckepack-Levels. In den Moorfrosch-Levels sollt ihr von Seerose zu Seerose hüpfen, um die Levels zu schaffen. Dabei müsst ihr mit eurer klebrigen Zunge die herumliegenden Goldmünzen einammeln. In den Kröten-Levels reitet ihr auf dem Rücken und surft über Flüsse. Dabei gibt es kein Halt, sondern nur das Ziel. Im Rambock-Level müsst ihr Hindernisse und Gegner zerschmettern.

Generell bringen die Levels ein wenig Abwechslung, weshalb die Steuerung aber unterschiedlich ausfällt bleibt ein Geheimnis. Zwar macht das Spiel soweit Spaß, jedoch merkt man gerade hier wieder, dass das Game eindeutig für Kinder ist.

Grafik

Die farbenprächtigen Cartoon-Landschaften, die uns im vornherein versprochen wurden suchen wir vergebens. Also ganz so schlimm ist es zwar nicht, eine gute Grafik sieht aber anders aus. Problematisch ist auch die gewählte 3D-Ansicht, die sehr trist aussieht und kaum Texturen aufweisen kann.

Sound

Dass unsere Charaktere keinen Mucks von sich geben ist schade. Gerne hätten wir mehr gehört und die Geschichte so vielleicht besser kennengelernt. Denn an Tiefgang fehlt es einfach und so wird nur stupide drauflos gespielt. Die Hintergrundmusik ist passend gewählt hätte aber abwechslungsreicher sein können. Dafür sind die Soundsamples der Waffen und auch die Effekte in den Levels ganz lustig.

Features und Besonderheiten

Neben dem Einzelspielermodus können sich zwei Spieler Offline messen. Dies geht in den Schildkröt- und Rambock-Leveln. Im Splittscreen könnt ihr hier 4 verschiedene Rennen austragen.

Fazit

Nun nach 10 Jahren Moorhuhn bietet das Spiel einiges an Veränderungen. So simpel wie die Idee zu Beginn, hat man „Moorhuhn: Das verbotene Schloss“ weiterentwickelt. Diesmal verläuft aber alles im Jump’n’Run – Stil und ist gerade für Kinder ein schönes Spiel. Grafisch und musikalisch wird der Titel zwar keine Preise gewinnen, für ein paar Stunden Spaß reicht es aber allemal.

Vielen Dank an dtp Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 70%
Grafik: 66%
Sound: 64%
Features und Besonderheiten: 68%

Gesamt 67%

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