Titel: Left 4 Dead 2 Publisher: Electronic Arts Plattform: Xbox 360 Genre: Shooter Release: 19.11.2009 USK: ab 18 Jahren Online-Modus: Ja |
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Bereits letztes Jahr hatte EA gezeigt, dass man mit Koop-Multiplayer einiges an Fangemeinde zusammen bekommt und diese sollen dieses Jahr wieder voll auf ihre Kosten kommen. Fragwürdig ist aber, ob die Entwickler es innerhalb eines Jahres geschafft haben, das Spiel weiterzuentwickeln. Was sich genau getan hat, lest ihr in unserem Spieletest.
Granatenwerfer in die Hand und auf zu unserem Review „Left 4 Dead 2“ für die Xbox 360.
Story
Wir befinden uns in New Orleans und das einzige was die Überlebenden wissen ist, dass sie am Leben bleiben müssen. Unsere vier Protagonisten, der Football-Trainer Coach, der Auto-Mechaniker Ellis, das Poker-Ass Nick sowie die Journalistin Rochelle, sind nicht gerade zimperlich und so kommt es vor, dass die Zombis wenig zu lachen haben. Leider unterscheiden sich die Charaktere nicht in ihren Fähigkeiten oder Waffen und so bleibt es, egal mit wem ihr ins Spiel zieht, gleich. Wie bereits beim Vorgänger könnt ihr schon zu Beginn alle Kampagnen und Episoden spielen. Insgesamt gibt es 5 Kampagnen mit verschiedenen Episoden, die allesamt sehr unterschiedlich sind. Wem das zu wenig ist, den kann man diesmal wieder trösten: Zwar sind die Levels alle gleich, aber bei jedem Neustart sind die Standorte von den Zombies, Waffen und auch Medi-Packs unterschiedlich. So ist es jedesmal etwas Neues und das Spiel bietet einen unglaublichen Langzeitspielspaß.
Gameplay
Generell spielt sich „Left 4 Dead 2“ wie sein Vorgänger. Dies ist aber nicht negativ gemeint, da Teil 1 bereits ein sehr gutes Spiel war. Neu hingegen sind diesmal Waffen, Items und viele Gegner. Bei den Waffen gibt es neben Revolvern, Granatenwerfern und MG’s auch Cricket-Schläger, Ninja-Schwert, Bratpfanne und Kettensäge. Leider sollte man erwähnen, dass hier zu Lande die USK das Game sehr geschnitten hat und ihr nicht in den Genuss kommt, das Feeling mitzubekommen, welches das eigentliche Spiel hergegeben hätte.
Spielerisch und auch von der Steuerung her hat sich wenig getan. Es bleibt alles beim Alten und ihr schießt und stürzt euch direkt ins Getümmel. Jedes Level wird auch wieder damit beendet, dass man von einem Flugzeug oder Fahrzeug abgeholt wird und so entkommt. Zu Beginn des Spiels scheint zwar die Sonne über der Stadt und im ersten Moment denkt man sich, ob vielleicht das Genre gewechselt wurde, aber nach kurzer Zeit holt euch die Gänsehaut wieder ein.
Grafik
Für die Schauplätze und Zombies ist wieder einmal die Source Engine verantwortlich. Zwar sehen die Effekte und Schatten nach wie vor gut aus, aber dennoch merkt man die Zeit an der Engine nagen, denn Clippingfehler und auch grafische Fehler scheinen sich zu häufen, ohne dabei zu nervig zu sein. Das Intro muss hier auch mal erwähnt werden, denn es ist wirklich genial und macht Lust auf mehr. Hauptproblem ist aber wieder, dass die Story zu wenig erzählt wird, wobei das Augenmerk der Entwickler klar auf dem Koop-Modus war.
Sound
Ein Horror-Shooter ohne satte Klänge und fetten Bass kann es nicht geben. Ganz dem Motto treu, haben sich die Entwickler wieder an dem Repertoire des Vorgängers bedient und noch zusätzliche Effekte reingebracht; Gänsehautfeeling ist bei „Left 4 Dead 2“ also garantiert.
Features und Besonderheiten
Neben einem Splitscreen-Modus für zwei Spieler, ist natürlich der Online-Modus das absolute Highlight. Bereits beim Vorgänger konnte man so mit Freunden viel erleben und dato sieht das nicht anders aus. Auch verschiedene Modi, wie der Survival-Modus, machen richtig Spaß. Obwohl wir in Deutschland die geschnittene Version wieder einmal aufgetischt bekommen, haben wir exklusive Waffen aus Counter Strike Source und diese können wir sogar auf internationalen Servern benutzen. Den anderen Spielern gefällt das aber nicht immer.
Fazit
Was kann man zu „Left 4 Dead 2“ sagen? Mission geschafft! Electronic Arts konnte zeigen, dass „Left 4 Dead“ keine Eintagsfliege war und auch der Nachfolger gute Arbeit leistet. Der Koop-Modus ist wieder einmal das Herzstück und auch Online wird einiges geboten. Die Grafik kommt zwar in die Jahre, dafür ist der Sound sehr gelungen. An Neuem hat sich zwar wenig getan, dafür gibt es eine Menge Levels, neue Waffen und Items, die es zu entdecken gilt.
Vielen Dank an Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!
Bewertung
Gameplay: 88%
Grafik: 80%
Sound: 87%
Features und Besonderheiten: 92%
Gesamt 87%
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