Thursday, September 9, 2010

Beiträge im ‘Reviews’ Bereich

SingStar: Fussballhits

Erstellt von Sarah am Juni - 27 - 2010

Titel: SingStar: Fussballhits
Publisher: Sony Computer Entertainment
Plattform: Playstation 3
Genre: Partyspiel
Release: 11.06.2010
USK: ab 0 Jahren
Online-Modus: Nein

Mit „SingStar: Fussballhits“ veröffentlicht Sony mal wieder einen SingStar-Ableger zu einem aktuellen Ereignis: Passend zur WM steht ein Ableger mit reinen Fussballsongs zum Mitgrölen und Mitfiebern in den Regalen.
Schnappt euch also euer Mikrofon und stimmt euch vor dem Public Viewing oder vor der heimischen WM-Party schonmal auf die Spiele ein.

Ob die Songliste gut ausgewählt ist und auf der PS3 überzeugen kann, erfährt ihr in unserem Review zu „SingStar: Fussballhits“ auf Nexnow.de.

Story

Das Spielprinzip von „SingStar“ dürfte wohl so ziemlich allen bekannt sein: Ziel ist es, der beste Sänger zu werden. Wie immer könnt ihr alleine oder aber im Duell oder im Duett oder mit mehreren Freunden singen, habt wieder die Möglichkeit der Song-Sprachauswahl und müsst natürlich alle Töne treffen, um der beste von allen zu werden.
Bei „SingStar: Fussballhits“ gilt es die Fussballhymnen seines Lieblingsvereins nach oder vor einem Spiel nochmal zum besten zu geben und sich natürlich, gerade jetzt während der WM, mit den passenden Liedern in die richtige WM-Stimmung zu versetzen. Denn wer es nicht nach Südafrika geschafft hat, der kann sich jetzt einfach die Stimmung ins Wohnzimmer holen.

Gameplay

Pfeiltasten oder aber auch per Sprachauswahl eure Lieblingssongs auswählen und gegen eure Freunde antreten oder alleine singen.
Ihr müsst wieder die Töne treffen, wobei es wie immer egal ist, ob ihr den richtigen Text singt: hauptsache die Töne stimmen.

Grafik

Was lässt sich zur Grafik noch sagen? Nach so vielen Titeln ist es doch immer wieder das selbe: Die Musikvideos laufen zum jeweiligen Song im Hintergrund und die Textzeilen, sowie die Tonhöhen gleiten für Spieler 1 auf dem unteren Bildschirmrand und für Spieler 2 auf dem oberen Bildschirmrand entlang. Hier gibt es wirklich nichts Neues zu erzählen.

Sound

„SingStar: Fussballhits“ enthält 30 internationale und nationale Fußballsongs, wie z. B. von den Lightning Seeds oder den Sportfreunden Stiller. Leider sind nicht alle Fussballsongs so gelungen und würden wohl selbst in einer Dorfdisco nicht abgespielt werden; aber jeder hat ja seinen eigenen Geschmack.

Hier die komplette Trackliste des Spiels:

Almklausi – LoLoLos Geht’s
Baddiel, Skinner & Lightning Seeds – Three Lions 98
Baschi – Bring En Hei
Bayern-Fans – United Stern Des Südens
Bob Sinclar – Love Generation
Bruder Leichtfuß – Deutsche Nationalhymne
Chris Rabatz – Steht Auf
Chris Rabatz & The KingZ – Die Hände Zum Himmel
Christina Stürmer – Fieber
Die Original Deutschmacher – Lebenslang Grün-Weiss
Die Toten Hosen – Bayern
DJ Ötzi – Hey Baby
Ees powered by Mama Afrika Salutation – The Vuvuzela Song
Franz Beckenbauer – Gute Freunde Kann Niemand Trennen
Gerry & The Pacemakers – You’ll Never Walk Alone
Heinz – Fussballspielen
Helli & Die Schlachtenbummler – Einer Kickt Noch Rein
Höhner. – Mer Stonn Zo Dir, FC Kölle
Höhner. – Wenn Nicht Jetzt, Wann Dann? (Fussball Version)
Hot Chocolate – Everyone’s A Winner
Jürgen & Libero5 – Deutschland Ist Der Geilste Club Der Welt
Lotto King Karl – Hamburg, Meine Fussballperle
Matze – Knop Numero Uno
Nelly Furtado – Força
Peter Wackel – Ladioo (Fussball-Mix)
Revolverheld – Helden 2008
Sportfreunde Stiller – 54, ‘ 74, ‘ 90, 2010
Stefan Peters feat. Gotthilf Fischer – Ein Stern, Der Über Deutschland Steht
Tim Toupet – Aber Dich Gibt’s Nur Einmal Für Mich (WMVersion)
Tim Toupet – So Ein Schöner Tag (Fliegerlied) Fussball-Deutschland-Version

Features und Besonderheiten

Trophäen, Sprachsteuerung, Abwärtskompatibilität und ein Social Network sind im Spiel enthalten, aber leider gibt es keine Neuerungen.

Fazit

„SingStar: Fussballhits“ ist einfach das passende Spiel zur WM und heizt die Stimmung vor dem Spiel und nach einem Sieg so richtig an.
Natürlich braucht man nicht zu erwähnen, dass „SingStar: Fussballhits“, nur was für diejenigen ist, die dem Fussball nicht abgeneigt sind.
Leider sind manche Songs dabei, die einfach nicht wirklich überzeugen können und auch Neuerungen suchen wir wieder vergebens.
Aber letztendlich erfüllt „SingStar: Fussballhits“ das, wofür es gedacht war: Es ist ein echtes Partyspiel für Fussballfans.


Vielen Dank an Sony Computer Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 75%
Grafik: 84%
Sound: 89%
Features und Besonderheiten: 74%

Gesamt 81%

FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika

Erstellt von admin am Juni - 2 - 2010

Titel: FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika
Publisher: Electronic Arts
Plattform: Playstation 3
Genre: Sport
Release: 29.04.2010
USK: ab 0 Jahren
Online-Modus: Ja

Neue WM, neues Spiel. Zu den jährlichen Updates aus der Fifa-Reihe, gesellt sich dieses Jahr auch der passende Ableger für die FIFA Fussball Weltmeisterschaft in Südafrika. Ab dem 11. Juni können sich alle Fans vor ihre Fernseher setzten und eine Meisterschaft verfolgen, bei dem am besten die Deutsche Nationalmannschaft gewinnt. Bis dahin können wir uns aber auf unserer Konsole beweisen und unsere eigene WM starten.

Dann Ball in die Hand und lasst uns auf das Spielfeld in unserem Review zu „FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika“ auf Nexnow.

Story

Dass man bei EA mit Lizenzen rechnen kann, ist bereits bekannt. Aber auch dieses Jahr wurden dem Spiel insgesamt 199 Nationen mit original Kadern, Trikots, Wappen und Trainern implementiert. Dass die Großen nicht fehlen dürfen ist klar, aber es ist immer wieder überraschend, dass sogar Länder dabei sind, die man nie gehört hat. Kommen wir aber mal in unser Menü des Spiels. Auch bei „FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika“ erwartet uns ein aufgeräumter Hauptscreen. Neben dem „WM-Modus“, könnt ihr euch in den „Herausforderungen“ und im Modus „Mannschaftskapitän“ beweisen. Im „WM-Modus“ spielt ihr ein ganzes Turnier, wahlweise mit Qualifikation, und könnt den Pokal gewinnen. Die „Herausforderungen“ sind bereits aus den letzten Teilen bekannt, mit dem logischen Hauptpunkt auf Länderspielen. Der Modus „Mannschaftskapitän“ ist das Pendant zum „Be a Pro“- Modus, wo ihr nur einen Spieler lenkt. Die KI ist im Vergleich zum letzten Teil noch einmal besser geworden und ist mit fünf Stufen wählbar. Auch eingefleischt Fifa-Veteranen können da noch was lernen.

Gameplay

Spielerisch bekommen wir in „FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika“ einiges geboten, jedoch meistens sind die Sachen aus den letzten Teilen schon bekannt. Die Steuerung ist frei wählbar und sehr komfortabel. Wer die Standard-Steuerung lässt, fühlt sich wie zuhause. Wenn man bereits „Fifa 10“ gespielt hat, werden nur kleinere Sachen auffallen. Zum einen ist der Spielverlauf etwas flüssiger geworden, da die Bälle schneller angenommen werden und zum anderen werden die Zweikämpfe spannender ausgetragen, ähnlich wie bei PES.

Den größten Sprung macht der neuste Teil aber im Elfmeterschießen. Hier braucht man ein sehr gutes und auch besseres Timing wie bislang notwendig, was aber dem Spiel ganz gut tut. Auch die Freistöße sind nicht mehr so leicht zu verwandeln, wobei die KI diese Schwierigkeit nicht hat.

Grafik

Damit man auch optisch einiges von der WM in Südafrika mitbekommt wurden kurzerhand alle Stadien ins Spiel genommen. Hört sich auf den ersten Blick normal an, aber sowohl die Details als auch die zusätzlichen Stadien rund um die Welt sehen sehr gut aus. Neben den guten Animationen der Spieler, dürft ihr euch diesmal auch auf die Trainer und Fans freuen. Ob ihr Löw am Seitenrand schreien seht oder eure Fans mit ihrer Gesichtsbemalung betrachten könnt, alles trägt zum Flair bei.

Sound

Ein Fußballspiel ohne Fangesänge gibt es nicht und auch diesmal lässt uns EA nicht im Stich. Sowohl die Klänge außerhalb des Feldes als auch die Spielklänge sind wie gewohnt hervorragend. Passend zu den Partien bekommen wir die Nationalhymnen gespielt und fühlen uns wie bei einem richtigen Spiel. Die beiden Kommentatoren Sebastian Hellmann und Tom Bayer machen ihren Job wie immer gut, ein paar neue Sprüche hätte man den beiden aber schon gönnen können.

Features und Besonderheiten

Offline können bis zu 7 Spieler an einer Konsole spielen und Online können bis zu 20 Spieler weltweit antreten und sich messen. Erstmalig ist es auch möglich eine Online-WM zu starten. Hier sammelt ihr auch Punkte für „Kampf der Nationen“. Hier repräsentiert ihr euer Land, das ihr zu Beginn auswählt und bekommt für eure Spiele Punkte, die in einer Tabelle festgehalten werden.
Neben den normalen Ranglisten gibt es auch verschiedene Ligen, wo ihr Punkte sammeln könnt, um so mehr Motivation zu bekommen.

Fazit

Das man mit „FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika“ ein gelungenes Spiel präsentiert, konnte EA aufs neue beweisen. Sowohl der Umfang als auch die Modi machen Spaß und der Online-Modus ist sehr interessant gestaltet. Die Versionen für die Nintendo Wii oder auch Playstation Portable sind etwas schlechter als auf der PS3, aber dort sind auch die Anforderungen der Spieler ein wenig differenzierter. Verbesserungen gibt es auch im Vergleich mit „Fifa 10“, wobei die nicht so gravierend ausfallen. Die Präsentation gibt sich wie gewohnt hochklassig und auch musikalisch kann sich der Titel zeigen lassen. Die Zeit bis zur WM sollte sich hiermit überbrücken lassen.

Vielen Dank an Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 90%
Grafik: 91%
Sound: 90%
Features und Besonderheiten: 94%

Gesamt 91%

Super Street Fighter IV

Erstellt von admin am Juni - 2 - 2010

Titel: Super Street Fighter IV
Publisher: Capcom
Plattform: Xbox 360
Genre: Sport
Release: 30.04.2010
USK: ab 12 Jahren
Online-Modus: Ja

Im Jahre 1987 hat sich „Street Fighter“ in der digitalen Welt blicken lassen. Nun nach mehr als 20 Jahren und unzähligen Ablegern für alle möglichen Konsolen und Systemen, will Capcom wieder zu seinen Ursprüngen zurück und das klassische Flair mit moderner Grafik untermalen.

Das schauen wir uns nun genauer an in unserem Review zu „Super Street Fighter IV“ für die Xbox 360.

Story

Auch der neuste Teil der Serie spiegelt die Klasse eines Beat’em up-Games wieder. Es muss schnell und schmerzhaft sein. Hier ist von einer Story wenig zu sehen, dafür gibt es einiges mehr zu entdecken. Neben den 25 Kämpfern aus dem Vorgänger kommen zusätzlich 10 neue dazu. Darunter sind auch altbekannte Namen wie T. Hawk oder Deejay. Wiedermal stehen sich stets zwei Kämpfer in einer der 19 Stages gegenüber und versuchen sich durchzusetzen. Zur Hilfe gibt es da neben ihren Punch und Kicks auch Super- und Ultra-Moves. Neben dem Arcade-Modus, bei dem ihr acht Kämpfe überstehen müsst, gibt es auch die Möglichkeit im Herausforderungsmodus einiges zu lernen. Mit den Tipps könnt ihr so die Tastenkombinationen für alle Attacken lernen und sie besser im Spiel einsetzen. Dies kann man auch jedem nahe legen, da man sonst bei sieben Schwierigkeitsstufen nicht weit kommt.

Gameplay

„Super Street Fighter IV“ kann durchweg überzeugen, bis auf das kleine Manko mit der Steuerung. Der Controller der PS3 eignet sich nicht optimal für das klassische Beat’em up und so können wir euch zum Arcade-Stick raten. Ansonsten heißt es einfach mehr trainieren. Spielerisch ist neben den normalen Attacken einiges hinzugekommen, was ihr entdecken und euch antrainieren müsst.

Spielerisch macht „Super Street Fighter IV“ noch mindestens soviel Spaß wie damals, als es erschien. Ob es nun am Flair liegt oder an der Einfachheit des Spiels – Es überzeugt auf ganzer Linie.

Grafik

Optisch bleiben die Entwickler ihrer Tradition treu. Die Umgebungen sind detailreich gestaltet und auch schön dargestellt in 2D und 3D. Die Texturen wissen zu gefallen und können auch bei den schnellen Attacken überzeugen. Die Effekte sehen sehr gut aus und verleihen dem Spiel Tiefe.

Sound

Beim Vorgänger war die Musik etwas nervig, dies hat man hier gänzlich verbessert. Die teilweise bekannten Musikstücke aus den anderen Teilen bringen ein wenig Nostalgie ins Spiel und passen sich so dem Spiel an.

Features und Besonderheiten

Alle die zuhause etwas Langeweile haben und die Schwierigkeitsstufen nicht mehr herausfordernd finden, können sich im Online-Modus messen. Hier stehen verschiedene Modi zur Verfügung.

Fazit

Zu „Super Street Fighter IV“ muss man eigentlich nicht viel sagen. Die Serie ist wiedermal ihrer Tradition treu und verfolgt stets das Ziel euch mit jeder Menge Spaß zu bedienen. Grafisch sieht es in einer Art Comic-Look modern aus und auch spielerisch kann es überzeugen. Gerade für den Preis von 35 Euro kann man sich nicht beklagen. Also auf zum nächsten Händler und schnappt euch den Titel.

Vielen Dank an Capcom für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 92%
Grafik: 91%
Sound: 90%
Features und Besonderheiten: 92%

Gesamt 91%

K11 – Kommissare im Einsatz

Erstellt von admin am Juni - 2 - 2010

Titel: K11 – Kommissare im Einsatz
Publisher: SevenOne Intermedia
Plattform: Nintendo Wii
Genre: Adventure
Release: 12.04.2010
USK: ab 12 Jahren
Online-Modus: Nein

Krimi-Serien gibt es wie Sand am Meer. Wie es in allen Bereichen ist, gibt es gute, etwas schlechtere und miserable Serien. Dies trifft auch auf die meisten Spiele zu und im neusten Ableger von SevenOne „K11 – Kommissare im Einsatz“ schauen wir uns das mal genauer an.

Auf zum Spieletest zu „K11 – Kommissare im Einsatz“ für die Nintendo Wii.

Story

Als angehender Kommissar hat man es nicht leicht. Frisch aus der Schule werden wir ins kalte Wasser geschmissen. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da ihr kaum gefordert werdet. In insgesamt fünf Missionen löst ihr Rätsel, schnüffelt am Tatort herum und sucht nach Antworten.

Gameplay

Zu Beginn der ersten Mission fangen wir an, am Tatort nach Spuren zu suchen. Ein Busfahrer wurde umgebracht und es liegt an uns, das aufzuklären. Theoretisch ist das auch so, aber die lieben Kollegen nehmen alles vorweg. Kaum will man was suchen, bekommen wir Tipps, wo man suchen und schauen muss. Für Kinder ganz praktisch, aber absolut langweilig, da es keine Anforderungen gibt. Damit man nicht immer nur in der Gegend rumläuft und auf der Suche ist, gibt es auch Minispiele wie UV Licht zum Auffinden von Blutspuren, Photographien, Fingerabdrücke zum Vergleich oder Blutproben. Generell ist es eine gute Idee, aber etwas zu wenig.

Grafik

Unter einer guten Präsentation verstehen die meisten Spieler etwas anderes. Es gibt viele Details in den Levels, jedoch werden diese Details durch Texturenmangel zu nichte gemacht. Dadurch sieht alles etwas langweilig aus und kann leider nicht wirklich überzeugen.

Sound

Die original Schauspieler haben den Figuren ihre Stimmen geliehen und somit eine solide Synchronisation abgeliefert. Dennoch gibt es viel zu wenig zu hören und die Story hätte besser erzählt werden können.

Features und Besonderheiten

Leider gibt es keine Features.

Fazit

Das größte Manko ist der Umfang, der auch noch viel zu leicht umgesetzt ist. Zwar hätte man aus „K11 – Kommissare im Einsatz“ einiges rausholen können, unterm Strich bleibt aber wenig übrig. Die Grafik ist lediglich zweckhaft und der Sound kann ebenfalls nicht für sich gewinnen. Wenn man Spaß am Spiel haben will, dann muss man ein wirklicher Fan der Serie sein.

Vielen Dank an SevenOne Intermedia für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 55%
Grafik: 48%
Sound: 53%
Features und Besonderheiten: 40%

Gesamt 49%

Dynasty Warriors: Strikeforce

Erstellt von admin am Mai - 9 - 2010

Titel: Dynasty Warriors: Strikeforce
Publisher: THQ
Plattform: Xbox 360
Genre: Action
Release: 19.02.2010
USK: ab 12 Jahren
Online-Modus: Ja

Nach 13 Jahren Videospielgeschichte mit immer wieder neuen Ablegern, ist es nun wieder soweit: „Dynasty Warriors“ kommt wieder mit einem neuen Ableger um die Ecke. Nachdem die PlaystationPortable-Besitzer schon Anfang letzten Jahres das Vergnügen mit dem neuesten Ableger „Dynasty Warriors Strikeforce“ auf ihrem Handheld hatten, hat KOEI nun die Schlacht auch auf die Playstation 3 und Xbox 360 portiert.

Wir schauen uns für euch die Xbox 360-Version in unserem Review mal genauer an und verraten euch, ob sie einen Kauf wert ist.

Story

An der eigentlichen Story von „Dynasty Warriors: Strikeforce“ hat sich nicht viel verändert. Bevor ihr loslegt entscheidet ihr euch zuerst, ob euer Charakter dem Clan der Wu, Shu oder Wei angehören soll. Jeder Clan möchte das alte China für sich beanspruchen und so heißt es für euch, dass ihr euch etlichen von Gegnerscharen stellen müsst, um zum Schluss den Endgegner erledigen zu können.

Diesmal könnt ihr jedoch euren Charakter nicht direkt von Anfang an nach euren eigenen Vorstellungen formen, sondern benötigt Kampfeserfahrung, welche dann in den verschiedenen Shops umgewandelt wird.

Gameplay

Die nach dem Kampf erworbenen Punkte, die ihr auf dem Schlachtfeld eingesammelt habt, bringen euch in eure Heimatstadt zurück, wo ihr die Punkte im Shop gegen Waffen, Rüstungsgegenstände, Figur bezogene Attribute, Schilde wie auch partielle Elixiere eintauschen könnt.
Auch Trainingsmöglichkeiten sind in der Stadt verstreut, sodass ihr euch mit den Fähigkeiten eures Charakters vertraut machen könnt.

Um euren Charakter immer weiter auszubauen und nach und nach die 41 Krieger freischalten zu können (darunter die Zusatzfigur „Nu Wa“ aus „Warriors Orochi 2“), müsst ihr die insgesamt rund 200 Missionen erfolgreich abschließen. Um die Übersicht zu behalten, sind diese am „schwarzen Brett“ eures Dorfes vermerkt.
Eine Neuerung sind die so genannten „Offizierskarten“, mit denen ihr eure Stadt aufwerten und auf bestimmte, nutzbringende Fähigkeiten bei euren Feldzügen zurückgreifen könnt und damit gelegentlich die Kräfte von Boss-Gegner schwächt.

Das A und O in „Dynasty Warriors: Strikeforce“ ist das Sammeln von Rohstoffen und das Besitzen von Geld. Denn in den etlichen Shops, sei es nun in dem Shop für Heilmittel, beim Schmied oder in der Akademie, werdet ihr diese Rohstoffe oder Geld brauchen, um daraus einen Nutzen für euren Charakter ziehen zu können. Ihr könnt z.B. Waffen schmieden lassen, diese verstärken und schließlich sogar mit Elementarzaubern wie Feuer, Gift etc. versehen. Wer möchte, kann auch besondere Fähigkeiten wie einen Doppelsprung oder die Fähigkeit des schnelleren Laufens oder gar temporäres Schweben erlernen.

Oft ist es auch nötig bereits bewältigte Abschnitte nochmals zu durchqueren, da man vielleicht ein bestimmtes Material übersehen hat, das man unbedingt für das Herstellen dieser einen Waffe braucht, um seine Gegner ordentlich ins Jenseits schicken zu können.

Der Kritikpunkt, dass man in „Dynasty Warriors“ eine einmal ausgewählte Figur nicht mehr austauschen kann, ist mit der Neuerung von „Dynasty Warriors: Strikeforce“ endlich aus der Welt. Denn hier habt ihr die Möglichkeit am sogenannten „Schrein“ die aktuell gespielte Figur auszutauschen und ihr habt überdies die Option bis zu drei weitere Kämpfer in seinen Verbund mit aufzunehmen. Dies ist z.B. ganz hilfreich, wenn ihr es mit einer großen Horde von Gegner zu tun habt. Die 3 KI-gesteuerten Mitkrieger reagieren vielleicht nicht so, wie ihr es euch immer erhofft, aber sie sind auf jedenfall eine Unterstützung.

In „Dynasty Warriors: Strikeforce“ könnt ihr jetzt auch mit einem Phönix oder übergroßen Tiger in den Ring steigen und euch beweisen.

Grafik

Die Landschaft in „Dynasty Warriors: Strikeforce“ wirkt karg, trostlos und grau und die vielen Gegner-Scharen entpuppen sich als Klonkrieger.

Die Textur- und Effektqualität wurde zwar von PSP- an HD-Verhältnisse angepasst, aber Optimierung sieht anders aus. Allzu oft merkt man, dass das Spiel ja eigentlich für die PSP gemacht wurde. Clippingfehler, schwache Umgebungstexturen, immer wieder nachzuladende Areale, die dann ins Stocken kommen und auch Probleme mit dem Schattenwurf drücken erheblich den Spielspaß.

Die Figuren sind im Gegensatz zur Umgebung sehr detailreich dargestellt und haben in ihren Bewegungen an Geschmeidigkeit zugelegt.

Sound

Auch „Dynasty Warriors: Strikeforce“ kommt, wie von den Vorgängern schon bekannt, in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln daher.
Die montone Melodie im Hintergrund wird zum Glück von den klirrenden Schwertern und Säbeln übertönt, da sie mit der Zeit einfach nur nervig ist.

Features und Besonderheiten

Mit dem Ableger „Dynasty Warriors: Strikeforce“ schafft es die Spiele-Reihe endlich auch Online die Schlachtfelder zu besiedeln. Der Übergang ist fließend und auch die Ladezeiten sind annehmbar.
Ihr könnt mit insgesamt vier menschlichen Mitstreitern ins Gefecht ziehen und Offiziere tauschen, dafür wurde auf den lokalen Splitscreen-Koop- oder -Versus-Modus komplett verzichtet. Offline könnt ihr also nur mit KI-Spielern an eurer Seite kämpfen.

Unerwartete Verbindungsabbrüche mindern den Spielspaß ungemein und auch die Geschwindigkeit lässt noch zu wünschen übrig. Hier ist leider viel Potenzial unausgeschöpft geblieben.

Fazit

Die Integration der chinesischen Mythologie und dem Multiplayer-Modus für bis zu vier menschlichen Mitstreitern online oder offline mit KI-Spieler, ist eine gute Idee gewesen.
Leider sieht man der Grafik noch deutlich an, dass „Dynasty Warriors: Strikeforce“ eigentlich für die PSP gemacht wurde, denn die Optimierung auf die HD-Konsole ist missglückt. Egal ob Verbindungsabbrüche im Online-Spiel oder aber Clipping- und Texturfehler, alles wirkt etwas unfertig und verhindert, trotz der 200 Missionen, dass auch auf Dauer richtige Spielmotivation aufkommen kann.

Für Fans der Reihe ist das Spiel sicherlich ein Muss, da es einfach einige wichtige Neuerungen enthält, alle anderen sollten „Dynasty Warriors: Strikeforce“ erstmal anspielen.

Vielen Dank an THQ für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 75%
Grafik: 66%
Sound: 63%
Features und Besonderheiten: 75%

Gesamt 70%

Fat Princess: Fistful of Cake

Erstellt von admin am Mai - 9 - 2010

Titel: Fat Princess: Fistful of Cake
Publisher: Sony Computer Entertainment
Plattform: Playstation Portable
Genre: Strategie
Release: 12.03.2010
USK: ab 16 Jahren
Online-Modus: Ja

Nachdem letztes Jahr „Fat Princess“ schon für die Playstation 3 erschienen ist und Spieler vor die Konsole fesselte, portiert Sony das beliebte Spiel nun auf die Playstation Portable, wo die Tortenschlacht weitergeht.

Schnappt euch eine Torte und los geht’s zu unserem Review zu „Fat Princess: Fistful of Cake“ für die Playstation Portable.

Story

Wie schon von der PS 3-Version bekannt, wird eure schlanke Prinzessin entführt und wird in der Burg des Feindes gefangen gehalten, wo man ihr eine strenge Diät aus Torte, Torte und noch mehr Torte auferlegt hat. Eure Prinzessin wird immer mehr zur fetten Prinzessin, und je länger ihr braucht, sie aus ihrer bittersüßen Knechtschaft zu befreien, desto mehr Gewicht wird sie zulegen und desto schwieriger wird es für euch, sie aus der Burg zu tragen. Doch ihr gebt euren Feinden eine Kostprobe ihrer eigenen Medizin. Denn auch ihr habt deren Prinzessin gefangen genommen, um sie durch eure eigenen Leute mästen zu lassen.

Gameplay

Nachdem ihr eurem Charakter das richtige Aussehen verpasst habt, heißt es sich an die Hüteproduktion zu wagen, denn jede Kopfbedeckung gleicht einer Charakterklasse. Zur Auswahl stehen Dorfbewohner, Waldläufer, Krieger, Magier und Priester. Bei der Auswahl der Charakterklassen solltet ihr stets darauf achten, dass sie eine ausgewogene und taktisch klug eingesetzte Streitmacht darstellen sollte, denn z.B. nur mit Kriegern kommt ihr nicht wirklich weit, da dann die Rohstoffe ausbleiben, die die Dorfbewohner anschaffen oder die Fähigkeit des Priesters fehlt, Teammitglieder zu heilen.

Im Einzelspieler-Modus stehen euch 15 Missionen zur Verfügung, die es zu meistern gilt.

Gerade die neuen Spielmodi, wie „Gefängnisausbruch“ und „Zerstörungs- und Sensemannmodus“ wissen zu motivieren und treiben euch immer wieder an, Gefängnisse zu stürmen, Thronsäle mit Bomben zu versehen oder aber das gegnerische Team auszuschalten. Natürlich gibt es noch etliche andere Modi, die nur darauf warten, dass ihr euch ins Getümmel stürzt.

Auch wenn die Hintergrundhandlung immer noch nicht wirklich erwähnenswert ist, fällt sie doch detaillierter aus, wie bei der PS 3-Version.
Auch neue Spieloptionen, wie „Stuntdouble“ und „Verfallen“ sind auf der PSP-Version hinzugekommen. Bei „Stuntdouble“ gibt es neben der echten auch eine falsche Prinzessin, die sich als Köder frei platzieren lässt, die jedoch, sobald der Gegner sie entführt, explodiert.
Bei „Verfallen“, sind zu Spielbeginn sämtliche Hutmaschinen, bis auf die des Arbeiters, defekt und müssen erst nach und nach repariert werden. Nun gilt es, sich zu entscheiden, welche Klassen man zuerst verfügbar macht, um dem Feind gegenüber im Vorteil zu sein.

Etwas schade ist, dass bei „Fat Princess: Fistful of Cake“ die KI-Spieler nicht wirklich so reagieren, wie ihr es gerne hättet. Denn wie schon vom Vorgänger bekannt, ist es wichtig mit den Teammitgliedern zusammenzuarbeiten, um ans Ziel zu kommen.

Grafik

„Fat Princess: Fistful of Cake“ kommt in einer Comic-Optik daher, welche sich zwischen japanischem Anime und westlichen Comic-Design ansiedeln lässt. Was anfänglich wie eine kinderfreundliche Animal Crossing-Darstellung aussieht, entpuppt sich recht schnell als heftiges Gemetzel, was letztendlich auch rechtfertig, dass das Spiel erst ab 16 Jahren zu kaufen ist.
Auf der PSP-Version gibt es neben der Standard-Karte „Schwarzwald“ auch neue Karten, wie z.B. „Der große Schlund“, „Zuckerbucht“ und „Zuckergussberg“. Durch die verschiedenen Karten wird euch viel Abwechslung geboten, da ihr euch mal auf einer grünen Wiese, mal in einer Lava befindet, wo es dann abwarten müsst, bis sich die heiße Glut zurückzieht. Ihr solltet auch nach versteckten Abkürzungen Ausschau halten, um schneller an euer Ziel zu gelangen.

Sound

„Fat Princess: Fistful of Cake“ ist leider nur mit einfachen Kingeltonhymnen unterlegt, die nicht jedem gefallen werden, jedoch eigentlich ganz gut zum Spiel passen.

Features und Besonderheiten

Das Herzstück des Titels bildet natürlich, wie auch auf der PS3, wieder der Multiplayer-Modus. Im Adhoc- oder Infrastruktur-Modus können bis zu acht Spieler an einem Mehrspieler-Spiel teilnehmen. Je nach Spielmodus können noch bis zu acht weitere KI-Spieler hinzugefügt werden (offline sind sogar bis zu 24 Krieger möglich), jedoch kommt dies trotzdem nicht an ein 32-Spieler-Schlachtfeld auf der PS 3 heran, ist aber trotzdem sehr gelungen und macht immer noch einen riesen Spaß.

Fazit

„Fat Princess: Fistful of Cake“ überzeugt durch seine einzigartige Präsentation und einfache Handhabung, sowie durch viele neue Neuerungen, wie neue Karten, Spielmodi und Spieloptionen. Leider können nun nur noch 8 menschliche Teilnehmer in die Schlacht ziehen und auch der Wegfall der Voice-Chat-Funktion wird für manche ein erheblicher Rückschlag sein.
Trotzdem ist die Portierung auf die PSP gelungen, da der Multiplayer immer noch überzeugen kann und auch am Einzelspielermodus wurde einiges verbessert.

Vielen Dank an Sony Computer Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 85%
Grafik: 83%
Sound: 78%
Features und Besonderheiten: 90%

Gesamt 84%

Battlefield: Bad Company 2

Erstellt von admin am April - 26 - 2010

Titel: Battlefield: Bad Company 2
Publisher: Electronic Arts
Plattform: Playstation 3
Genre: Shooter
Release: 04.03.2010
USK: ab 18 Jahren
Online-Modus: Ja


Mit „Battlefield: Bad Company 2” wollen die Entwickler von DICE ihr Können aufs Neue zeigen. Viele werden jetzt denken „nicht noch ein Shooter“, aber eines können wir vorweg nehmen, liest euch den Test durch und lauft zum nächsten Händler.

Dann Waffen geladen und los zum Review „Battlefield: Bad Company 2“ für die Playstation 3.

Story

Unser Squad wird zu Beginn in die neue Kompanie versetzt. Auch hier sind wieder George Gordon Haggard, Sweetwater und Samuel D. Redford an eurer Seite. In der Rolle des Preston Marlowe ist es unsere Aufgabe den dritten Weltkrieg zu verhindern. Die Russen haben wieder einmal eine ultimative Waffe gebaut und wollen damit die USA angreifen.

Wie es aber der Zufall will, bekommen wir die Aufgabe, dies aufzuhalten. Während eures Abenteuers kommt ihr so an 13 Missionen vorbei und durchstreift dabei Eis-, Dschungel- und auch Wüstenlandschaften. Im Vergleich zum Vorgänger verläuft das Schema des Spiels linearer. Wenn wir außerhalb der Karte sind, werden wir über Funk von einem Teammitglied gewarnt, dass alles mit Minen voll ist und wir schleunigst zurückkommen sollen.

Dennoch sind die Levels riesig und es bleibt immer einem selbst überlassen, wie man sich vorarbeitet. Im Karrieremodus gibt es ein ganz großes Plus für die Abwechslung. Obwohl das Hauptaugenmerk auf dem Online-Modus liegt, wurde absolut nicht an der Story gespart. Die Geschichte rund um den Konflikt wird sehr überzeugend dargestellt und fesselt gleichzeitig.

Gameplay

Bevor wir uns ins Getümmel wagen, riskieren wir noch einen Blick auf die Steuerung von „Battlefield: Bad Company 2”. Die Zielgenauigkeit ist erstaunlich und auch die Empfindlichkeit ist manuell einstellbar. Die Tasten können auch nach Lust und Laune verstellt werden und bieten so das passende für jedermann.

Kaum angefangen preschen wir zunächst auf die Gegnerhorde. Nach den ersten abbekommenen Schüssen entschließe ich mich, in Deckung zu gehen, da mein Bildschirm sich bereits am äußeren Rand mit Blut schmiert. Während wir in Deckung sind, regeneriert sich unsere Gesundheit automatisch. Dies ist eigentlich ganz praktisch, da man so nicht immer unnötig nach Spritzen und Co Ausschau halten muss, um seine Lebensenergie zu laden.

Die Feinde im Spiel haben eine gute KI, die auch mit steigendem Schwierigkeitsgrad richtig fordernd wird. „Battlefield: Bad Company 2” ist aber kein Spiel, bei dem ihr die ganze Zeit in Levels rumrennt und einen nach dem anderen vernichten müsst. Es ist mehr ein Spiel, dasvon allem etwas hat. Manchmal müsst ihr euch anschleichen und einen Gegner mit dem Messer erledigen, um anschließend aus seinem Turm euer Team zu unterstützen. Dies geht natürlich am besten mit einem Scharfschützengewehr, wobei ihr hierbei unendliche Möglichkeiten habt. Insgesamt gibt es 46 Waffen mit 200 Anpassungsmöglichkeiten und eines können wir euch garantieren, eine davon wird sicherlich eure Lieblingswaffe.

Weitere Abwechslungen bringen auch die Fahrzeugkämpfe. In einem von 15 Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen sollt ihr von A nach B fahren und könnt euch in einer Art Rail-Gun-Shooter durchhauen.

Grafik

Ein Kriegsgeschehen mit einer atemberaubenden Präsentation, dann bitte hier lang. Kleinere Kritikpunkte gibt es in Bezug auf Tearing oder minimale Clippingfehler. Aber alles ist auf höchstem Niveau gehalten und kann durchweg überzeugen. Die Explosionen sehen gewaltig aus, die einzelnen Orte können mit ihren Schneestürmen oder auch herrlichen Landschaften faszinieren. Die Waffen, Fahrzeuge und Charaktere sehen ebenfalls sehr gut aus und runden das Gesamtbild ab.

Ein weiterer Pluspunkt geht auch an die „Frostbite“-Engine. Durch sie ist es möglich, nahezu alles zu zerstören und so eurer Wut freien Lauf zu lassen. Das Gute daran ist, dass man sogar die Deckungen wegschießen kann und sich so seinen eigenen Weg bahnen kann. Aber nicht vergessen: die anderen können das auch.

Sound

Neben den guten Kämpfen, können auch die Sprüche eurer Kameraden reichlich für Unterhaltung sorgen. Mal reden sie über Gott und die Welt, mal über was anderes. Dabei zeichnet sich die deutsche Synchronisation als sehr gut aus, jedoch wirken die Lippen ab und an asynchron. Die Effekte und Explosionen sind gewaltig zu hören und können derart mitreißen, dass man sich wie im Dschungel fühlt.

Features und Besonderheiten

Online könnt ihr euch mit bis zu 24 Spielern messen. Dabei bestehen die Vierer-Teams aus Sanitäter, Sturmsoldat, Aufklärer und einem Ingenieur. In vier Modi könnt ihr euch beweisen und Abzeichen sammeln. Zwar ist dies etwas wenig und auch mit acht Maps, bzw. mit VIP-Code 10 Maps, können wir in den nächsten Wochen auf neue Updates warten. Bei den Online-Kämpfen muss man z.B. Funkstationen verteidigen bzw. zerstören. Dies geht soweit, dass man bei Deachmatch gegen vier Squads gleichzeitig antritt.

Fazit

Als Bewertung kann man nur „grandios“ zu „Battlefield: Bad Company 2“ sagen. Die Grafik sieht super aus, der Sound ist bombastisch und auch die Story, wie auch der Online-Modus können wahrlich an die Konsole binden. Langweilig wird es nie mit diesem Spiel. Für Shooter-Fans ein absolutes „Must Have“ und alle anderen, die etwas erleben möchten, können hier zugreifen, es gibt für jeden etwas.

Vielen Dank an Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 92%
Grafik: 90%
Sound: 93%
Features und Besonderheiten: 92%

Gesamt 92%

Der Gesundheitscoach – Wohlfühlen jeden Tag

Erstellt von admin am April - 18 - 2010

Titel: Der Gesundheitscoach – Wohlfühlen jeden Tag
Publisher: SevenOne Intermedia
Plattform: Nintendo Wii
Genre: Sport
Release: 25.03.2010
USK: ab 0 Jahren
Online-Modus: Nein

Nach den riesen Erfolgen von Wii Fit und auch EA’s Sports Active will sich SevenOne Intermedia mit einem Fitnessspiel auf der Nintendo Wii und Nintendo DS beweisen. Wir schauen uns die Übungen mal genauer an und verraten euch, ob ihr zu eurer Traumfigur kommt oder doch nur durch leere Versprechungen zum Kauf animiert werden sollt.

Wii Balance Board auf den Boden gelegt und auf zum Review „Der Gesundheitscoach – Wohlfühlen jeden Tag“ für die Nintendo Wii.

Story

Gesunde Ernährung und ausgewogene Bewegung stellen die Grundlage für ein gesundes Leben dar. Zumindest so steht es bei unserem heutigen Titel auf der Verpackung. Und dies trifft sogar zu und damit wir das auch verstehen, bekommen wir es im Spiel beigebracht. Zunächst erwartet uns unsere Trainerin und stellt uns Fragen nach Gewicht und Körpergröße, um anschließend unseren BMI auszurechnen. Anschließend sagen wir, wie viel wir abnehmen möchten und im nu ist ein Trainingsplan erstellt.

Im Gegensatz zu den Konkurrenten, bietet „Der Gesundheitscoach – Wohlfühlen jeden Tag“ einen ganz großen Vorteil. Neben den üblichen Workouts, die es in jedem Spiel gibt, haben wir hier einen Ernährungsplan. Dieser Speiseplan hat über 200 Rezepte und ein Ampelsystem, das uns zeigen soll, wie gesund oder ungesund wir uns ernähren. Darüber hinaus gibt es eine Lebensmitteldatenbank mit Nährwertinformationen, welche mit vielen Infos und Tipps auf uns wartet.

Gameplay

Mit über 250 Sportübungen für Muskelaufbau, Kondition, Stretching, Rückenschule und Gewichtsreduktion bietet das Game einiges an Vielfalt. Die Übungen werden euch anschaulich dargestellt und anschließend könnt ihr sie auch wahlweise mit dem Wii Balance Board ausführen. Der einzige Punkt, der etwas ernüchternd ausfällt ist, dass ihr nicht kontrolliert werdet und euch auch einfach auf die Coach setzten könntet. Aber wer sich selbst betrügen will, der wird das immer schaffen.

Um Abwechslung in den Alltag zu bringen und Wissen zu vermitteln gibt es 35 Seminare, die dabei Gesundheit, Sport und Ernährung abfragen.

Grafik

Das Menü ist sehr klar strukturiert und ist einfach zu bedienen. Generell gibt es wenige Highlights die optisch hervorstechen. Ob dies bei einem Fitnessspiel überhaupt von Relevanz ist, bleibt eine andere Frage. Die Übungen werden alle gut dargestellt und können bei Verlangen wiederholt werden.

Sound

Unsere deutschsprachige Trainerin begleitet uns im Spiel. Ansonsten gibt es nicht viel zu hören, wobei es auch, wie bei der Grafik, unwichtig ist.

Features und Besonderheiten

Minispiele wie die Match-3-Variante „Fruchtmixer“ oder der Bubble-Shooter „Vitaminkanone“ sorgen für zusätzliche Unterhaltung.

Fazit

Der Umfang von „Der Gesundheitscoach – Wohlfühlen jeden Tag“ inklusive der Rezepte und Seminare ist absolut in Ordnung. Es bietet über 200 Rezepte und 250 Übungen. Wenn man sich ein Ziel setzt und es auch eigenverantwortlich durchziehen kann, dann ist man mit dem Spiel sehr gut bedient. Wenn man jedoch einen Schubs braucht, um auf die Beine zu kommen, dann wird man mit den Titel nicht glücklich, da man die Übungen nicht machen muss bzw. keine Kontrollfunktion im Spiel ist, die euch ermahnt. Alls Auftakt in eine eventuelle Reihe kann man SevenOne Intermedia gratulieren, selten gibt es Spiele die Ernährung und Fitness vereinen.

Vielen Dank an SevenOne Intermedia für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 80%
Grafik: 70%
Sound: 68%
Features und Besonderheiten: 72%

Gesamt 73%

Toy Story Mania!

Erstellt von admin am April - 18 - 2010

Titel: Toy Story Mania!
Publisher: Disney Interactive Studios
Plattform: Nintendo Wii
Genre: Minispiele
Release: 08.03.2010
USK: ab 0 Jahren
Online-Modus: Nein

Das „Toy Story (Midway) Mania“ ist eine interaktive Themenparkattraktion in Disney’s Hollywood Studios in der Walt Disney World in Florida und von Disney’s California Adventure Park in Kalifornien. Dabei haben die Besucher des Parks 3D-Brillen auf und können sich mit Laserpistolen durch Minispiele schießen. Passend dazu kommt auch für die Nintendo Wii-Spieler das passende Game heraus: „Toy Story Mania!“.

Wie sich Buzz und Woody in der bunten Welt anstellen, erfahrt ihr in unserem Spieletest zu „Toy Story Mania!“ für die Nintendo Wii.

Story

Der Dreh- und Angelpunkt in „Toy Story Mania!“ ist Andys Kinderzimmer. Hier erwarten uns Woody, Buzz und Co mit über 25 Minispielen. Die Thematik liegt dabei auf den Attraktionen des Parks und soll so Erinnerungen wiederbeleben und Spaß bieten.

Die Minispiele sind beispielweise mit Ringen Aliens fangen und Punkte kassieren, mit Pfeilen die Zielscheiben treffen und so viele Punkte sammeln wie möglich oder auch mit Torten Buzz bewerfen und absahnen. Zwar sind die Spiele nicht wirklich schlecht, an Innovationen fehlt es aber gänzlich. Schließlich ist es egal, ob man Luftballons abschießt oder andere fliegende Sachen.

Der Schwierigkeitsgrad ist aber gerade für Kinder optimal geeignet. Man hat ein Zeitlimit für die Spiele, aber diese sind sehr großzügig bemessen und bieten so weniger Frustmomente. Generell merkt man dem Spiel auch an, dass es für Kinder gemacht worden ist, nicht nur aufgrund der bunten Spielwelt, sondern auch, weil man wenig bis garnicht lesen muss und alles gut erklärt bekommt.

Gameplay

Die Spiele sind alle sehr leicht verständlich und sind leicht zu steuern. Bei ein paar Spielen klappt das zwar nicht ganz so gut, weil die Bewegungssensoren nicht immer korrekt antworten, dennoch kann man mit der Steuerung zufrieden sein.

Problematisch ist auch mehr der Langzeitspielspaß in „Toy Story Mania!“. Es gibt Highscorelisten und viele Belohnungen, die warten freigeschaltet zu werden, wie die 3D-Levels. Dennoch ebbt irgendwann das Spiel ab, weil zu wenig an Abwechslung im Game ist.

Absolutes Highlight ist natürlich der 3D-Modus des Spiels. Mit dabei sind zwei 3D-Brillen (rot/blau) in jedem Spiel, die auch recht gut funktionieren. Natürlich sollte man dabei nicht vergessen, dass es nicht mit dem 3D in den Kinos zu vergleichen ist, aber eine gewisse räumliche Darstellung ist dennoch sichtbar.

Grafik

Neben dem 3D-Effekt des Spiels wirken alle Farben sehr bunt und farbenfroh und sehen wie aus den Filmen entsprungen aus. Der übliche Toy Story- Look wird somit auf eure heimischen TV-Geräte portiert. Das Spielgeschehen läuft grafisch und technisch sehr sauber und flüssig ab kann auch durch die Effekte überzeugen.

Sound

Die Originalstimmen geben sich in dem neusten Spiel aus der Disney Schmiede die Ehre. Überall hört man bekannte Stimmen und auch die einzelnen Melodien passen sich gut der Umgebung an.

Features und Besonderheiten

Wer gerne in einer Gruppe spielt, kann dies bei „Toy Story Mania!“ mit bis zu 4 Spielern tun. Der 3D-Modus hingegen ist nur zu zweit spielbar.

Fazit

Disney liefert mit „Toy Story Mania!” eine Minispielsammlung rund um die Attraktionen im Park. Das Spiel erweckt Erinnerungen aus dem letzten Urlaub und lässt alles nochmal Revue passieren. All diejenigen, die das aber nicht erlebt haben, werden mit dem leichten Schwierigkeitsgrad und der manchmal trägen Steuerung etwas genervt werden. Hübsch ist „Toy Story Mania!“ allemal und auch die Möglichkei, mit bis zu vier Spielern zu spielen, hat Potenzial. Dennoch ist das Spiel klar für Kinder gemacht und soll in erster Linie auch sie überzeugen.

Vielen Dank an Disney Interactive Studios für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 65%
Grafik: 69%
Sound: 68%
Features und Besonderheiten: 66%

Gesamt 67%

Galileo Family Quiz

Erstellt von admin am April - 18 - 2010

Titel: Galileo Family Quiz
Publisher: SevenOne Intermedia
Plattform: Nintendo Wii
Genre: Quiz
Release: 12.03.2010
USK: ab 0 Jahren
Online-Modus: Nein

Passend zur Galileo Sendung, die uns jeden Tag aufs neue mit Informationen rund um den Globus bedient, kommt nun der Nintendo Wii-Ableger „Galileo Family Quiz“ heraus. Ob das Spiel aber wirklich für einen Familienabend ausreicht und dabei gleich noch Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Spieletest.

Dann die Controller in die Hand und auf zum Review „Galileo Family Quiz“ für die Nintendo Wii.

Story

Mit „Galileo Family Quiz” erwarten uns insgesamt 4 Modi im Spiel: einmal der “ Survivor“-Modus für den Einzelspieler und die Modi „Masterquiz“, „Mastermind“ und „Rocket Science“, die für Mehrspieler gemacht sind.

Im Einzelspieler-Modus „Survivor“ und in dem Mehrspieler-Modus „Masterquiz“ seid ihr auf einem Spielbrett und bekommt nach jeder Runde eine neue Frage. Dabei müsst ihr immer eine gewisse Punktzahl bekommen, um aufs Siegertreppchen zu kommen. Bei „Mastermind“ und „Rocket Science“ dreht man am Glücksrad, um Felder zu überspringen. Bei „Rocket Science“ gibt es noch zusätzlich Raketenfelder, von denen ihr vier Raketenbauteile zusammenfinden müsst.

Am Fragepool wurde nicht gespart und so könnt ihr euch aus mehreren tausend Fragen, teils mit umfangreichen Film- und Photosequenzen, aus den Themenbereichen Geschichte, Politik, Physik, Chemie, Mathematik, Geographie, Biologie, Sport und Wissenswertes aus aller Welt, einiges an Wissen aneignen und gefordert werden.

Gameplay

Lustig wird es im Game aber hauptsächlich, wenn man sich auf den Minispielfeldern messen kann. Hier startet eines von 10 Minispielen, wie beispielweise Mäusejagd, Jonglieren oder Seilspringen. Generell bringt es somit ein wenig Abwechslung in den Quizalltag und kann dadurch auch ohne Wissen begeistern.

Bei den Quizfragen ist der Schwierigkeitsgrad teilweise auf sehr hohem Niveau gehalten. Wenn man etwas lernen möchte, ist es daher sehr interessant, aber gerade für einen gemütlichen Familienabend etwas ungeeignet. Gerade Kinder können hier nicht wirklich angesprochen werden- bis auf die Minispiele.

Grafik

Die Präsentation ist nicht zu vergleichen mit anderen Quiz Spielen. Zwar läuft alles flüssig ab, dennoch ist wenig an Effekten und an Details zu sehen. Man merkt, dass man sich mehr auf die vielen Fragen fokussiert hat, als auf die grafische Vielfalt. Das trübt das Spiel nicht, dennoch wäre einiges mehr an Abwechslung angemessen gewesen.

Sound

Unser Moderator in „Galileo Family Quiz” kann durch seine Sprüche punkten, jedoch stellt sich nach kurzer Zeit bereits Langeweile ein. Die Sprüche wiederholen sich zu oft und nerven dann nur noch. Die Musik ist kaum zu hören und hält sich dezent im Hintergrund. Mehr hätte wahrscheinlich auch zur Ablenkung beigetragen.

Features und Besonderheiten

Bis zu vier Spieler können sich gleichzeitig in den Mehrspieler-Modi messen. Einen Online-Modus gibt es leider nicht.

Fazit

Inhaltlich gibt es sehr viele Fragen, die auch den besten ins Schwitzen bekommen. Auf technischer Seite hingegen fehlt es sowohl an der Präsentation als auch am Sound. Für einen Familienabend oder eine Runde mit Freunden ist das Spiel aber geeignet, da die Fragen wirklich interessant sind und man noch einiges lernen kann.

Vielen Dank an SevenOne Intermedia für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!

Bewertung

Gameplay: 74%
Grafik: 65%
Sound: 63%
Features und Besonderheiten: 67%

Gesamt 67%